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Grzy-Multi-Kollimator (GMK) (Abblidung 1,2 und 3)

Mit dem GMK können Refraktoren, Newton- und Schmidt-Cassegrain-Teleskope(SC) kollimiert werden. Er ist daher ideal für alle Anwender. Für Amateure, die mehrere Teleskope unterschiedlicher Bauart besitzen, ist es das „Ei des Kolumbus“ und spart Geld. Der Kauf von Chessire-Okularen und Laserkollimatoren erübrigt sich.
Die Justierung ist denkbar einfach. Das Grundprinzip der Justierung und des Bildmusters bei richtiger Justierung ist immer das gleiche. Die jeweilige Justiermöglichkeit (Zug-Druck-Vorrichtung an der Objektivfassung des Refraktors, Stellschrauben am Fangspiegel des SC oder Fang-Hauptspiegel-Stellschrauben am Newton) müssen so verändert werden, dass sich jeweils zwei bzw. drei “Licht-Punktquadrate” zentrisch auszurichten. Das Prinzip ist, dass das Leuchtdioden-Punktquadrat im Kollimator an den optischen Elementen gespiegelt wird. Wenn die optischen Achsen kongruent sind, sind die Punkt-Quadrate mittig ausgerichtet (siehe Abb. 4/Abb. 7).

Die Besonderheit des GMK gegenüber den sonst üblichen Kollimatoren ist, dass durch den Einbau einer Feldlinse im Kollimator und das Konstruktionsprinzip selbst, die Verwendung eines Okulars zur Justierung ermöglich wird. Durch seinen modularen Aufbau, der sich am T2-Astro-System von Baader Planetarium orientiert, kann nahezu jedes 1 1/4” Okular Verwendung finden. Damit können nahezu beliebige Vergrösserungen d.h. letztlich Präzision des Kollimators erreicht werden. Die Präzision des Kollimation gegenüber der sonst üblichen Betrachtung mit dem blosse Auge verbessert sich um Grössenklassen !!!

Grzy-Multi-Kolli  GMK

Seitenansicht

unjustiert 4-Punkt-Quadrate

Justierbild

Newtonkollimation

Grzy-Multi-Kolli  GMK

Seitenansicht

unjustiert drei 4-Punkt-Quadrate

Justierbild

Newtonkollimation

Übersicht

Newton Kollimation

Gryz-Kolli-Newton

Frontansicht 4 LED

Mak - Kollimation

Übersicht

Newton Kollimation

Gryz-Kolli-Newton

Frontansicht 4 LED

Mak - Kollimation

Kollimations-Beispiele

Preis- Stückliste

Kollimations-Beispiele

Preis - Stückliste, Preise von 2005 Bezug nur bei Wolfgang Grzybowski

Verwendung: Refraktor

Einstecken eines z.B. f10-Okulars in den GMK, dann den GMK in den  1¼-Okularauszug einstecken. Einschalten der Dioden im Kollimator (Bei Dunkelheit besteht die Möglichkeit, über den eingebauten Dimmer die Helligkeit der Dioden zu regulieren.). Okular (durch Herausziehen) bzw. Okularauszug so fokussieren, dass drei Punktquadrate sichtbar werden (siehe Abb. 5.). Veränderung einer Justierschraube an der Objektivfassung und Kontrolle des Ergebnisses. Je nach Veränderung der Quadrate-Position weitere Veränderung der selben Schraube oder einer anderen. Dies wird so lange wiederholt, bis alle Punkt-Quadrate mittig sind. Dann ist die Kollimation beendet. Besteht die Möglichkeit, die Kollimation zu zweit durchzuführen, ist der Vorgang in maximal 3-4 Minuten erledigt. Sonst dauert es vielleicht 4-5 Minuten. Das Ergebnis sollte wie Abb. 4/7 aussehen (perfekt kollimierter Refraktor).

Anwendung: Schmidt-Cassegrain

Einstecken eines z.B. f10 Okulars in den GMK, dann den GMK in den  1¼-Okularauszug einstecken. Einschalten der Dioden im Kollimator (Bei Dunkelheit besteht die Möglichkeit, über den eingebauten Dimmer die Helligkeit der Dioden zu regulieren.). Okular (durch Herausziehen) bzw. Okularauszug so fokussieren, dass drei Punktquadrate sichtbar werden (wie Abb. 4). Veränderung einer Justierschraube am Fangspiegel und Kontrolle des Ergebnisses. Je nach Veränderung der Quadrate-Position weitere Veränderung der selben Schraube oder einer anderen. Dies wird so lange wiederholt bis alle Punktquadrate mittig sind. Dann ist die Kollimation beendet. Besteht die Möglichkeit, die Kollimation zu zweit durchzuführen, ist der Vorgang in maximal 3-4 Minuten erledigt. Sonst dauert es etwa 4-5 Minuten. Das Ergebnis sollte wie Abb.7 aussehen. Je nach Brennweite des Gerätes überdecken sich die Punkt-Quadrate mehr oder weniger (Abb.4) oder auch gar nicht (Abb. 5.)- Mega-Vorteil das geht auch am Tag - ohne Stern, wie sonst notwendig

Anwendung: Newton

Einstecken eines z.B. f10 Okulars in den GMK, dann den GMK in den  1¼-Okularauszug einstecken. Einschalten der Dioden im Kollimator (Bei Dunkelheit besteht die Möglichkeit, über den eingebauten Dimmer die Helligkeit der Dioden zu regulieren.). Okular (durch Herausziehen) bzw. Okularauszug so fokussieren, dass zwei Punktquadrate sichtbar werden. Man sieht dann auch die Mittenmarkierung des Hauptspiegels (Erschrecken Sie nicht über den Dreck und die Kratzer, die Sie dabei auf Ihrem Hauptspiegel entdecken werden (siehe Abb. 6). Dann weiter verändern bis drei Punktquadrate sichtbar werden siehe Abb. 7 Veränderung der Fangspiegelschrauben bis die Mittenmarkierung des Hauptspiegels in der Okularmitte steht (hierbei ist ein Fadenkreuzokular ideal) dann Veränderung der Hauptspiegeljustierschrauben bis die Punktquadrate mittig sind Kontrolle des Ergebnisses. Je nach Veränderung der Quadrate-Position weitere Veränderung der selben Schraube  oder einer anderen am Hauptspiegel. Dies wird so lange wiederholt, bis alle Punktquadrate mittig sind. Dann ist die Kollimation perfekt. Besteht die Möglichkeit, die Kollimation zu zweit durchzuführen, ist der Vorgang in maximal 5-6 Minuten erledigt. Sonst dauert es vielleicht 6-7 Minuten. Das Ergebnis sollte wie Abb. 7 aussehen (kollimierter Newton). Bereits kleinste Bruchteile einer Justierschraubendrehung führen zu erkennbaren Veränderungen im Kollimationsbild. Der Kollimator ist so empfindlich, dass sich bei mir sogar ein Unterschied zeigte, wenn ich den Kollimator locker oder fest in den Okularauszug eingesetzt war - wohl gemerkt beide mal geklemmt.

verfasst von: bigdipper - Markus Mühlenbruch:

weitere Links zum Grzy-Kolli
http://www.astropictures.de/Kollimator.htm
www.astronomie.de
http://www.pteng.de/ - gute Gebrauchsanweisung

 Bestellung direkt beim Hersteller: Preisliste siehe oben

Wolfgang Grzybowski
Optische Messtechnik
Tel. 07022/41377
e-mail:  grzy@astro.uni-tuebingen.de
oder  fernrohr@t-online.de